Rückblick

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Herbstvortrag 2016

Am Dienstag, den 25. Oktober 2016 fand im Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek der Herbstvortrag 2016 statt. Dr. Detlev Fischer, Richter am Bundesgerichtshof a. D., sprach über „Eduard Dietz (1866-1940) – Ein Karlsruher Juristenleben“. Anlässlich des 150. Geburtstags des Karlsruher Juristen Dietz befasste sich der Referent in einer Bilddokumentation mit dessen eindrucksvollem Lebensweg. Als maßgeblicher Gestalter der badischen Landesverfassung von 1919 und langjähriger Vorstandsvorsitzender der badischen Rechtsanwaltskammer gehört Dietz zu den großen badischen Juristen der Weimarer Republik. Der Herbstvortrag fand reges Interesse.

Mit dem Wirken von Eduard Dietz befasst sich auch Heft 16 der Schriftenreihe.

Rechtshistorischer Rundgang am Tag der Deutschen Einheit

Am 3. Oktober 2016 konnten wir wieder unseren nun schon traditionellen Stadtspaziergang mit 20 Stationen durch die Karlsruher Innenstadt durchführen. Auch wenn das Wetter diesmal nicht so festtagsgerecht ausfiel, blieben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zuletzt in der Runde. Unsere Schrift „Rechtshistorische Rundgänge" (Heft 10 unserer Schriftenreihe) konnte diesmal allerdings nicht angeboten werden: Die 2. Auflage ist vergriffen; eine 3. Auflage wird gegenwärtig vorbereitet.

Frühjahrsvortrag 2016

Am Dienstag, den 22. März 2016 fand im Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek der Frühjahrsvortrag 2016 statt. Unser Mitglied Professor Dr. Guido Pfeifer, Goethe-Universität Frankfurt am Main, sprach über „Rechtssprüche der Gerechtigkeit, die Hammurabi, der tüchtige König, festgesetzt hat – Entscheidungskultur und Richter-Recht im Alten Orient“. Der Codex Hammurabi ist wohl das prominenteste Beispiel für die reichhaltige Überlieferung von Rechtstexten aus dem Vorderen Orient der ersten vorchristlichen Jahrtausende. Der Vortrag widmete der Frage, inwieweit eine Kultur des gerechten Entscheidens die frühesten Formen der Rechtspflege geprägt hat. Das Beispiel der Rechtssammlung Hammurabis machte anschaulich, welche Rolle den Aspekten von Normativität, Rechtspraxis und Rechtswissenschaft dabei zukommt. Der Vortrag war gut besucht und ist auf große Resonanz gestoßen. Einprägsam und facettenreich führte der Vortragende seine Zuhörer in die versunkene Rechtswelt der einstigen Hochkultur im Zweistromland ein. Zahlreiche, gut ausgewählte Übersichtskarten und Abbildungen rundeten den vielbeachteten Vortrag ab.

Herbstvortrag 2015

Am Dienstag, den 27. Oktober 2015 fand im Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek der Herbstvortrag 2015 statt. Unser Mitglied Professor Dr. Heinz Holzhauer, Universität Münster, sprach zum Thema „Vom juristischen Aussterben des deutschen Hochadels“. Der Referent befasste sich mit der Genese des Ebenbürtigkeitserfordernisses, seiner politischen wie verfassungsrechtlichen Wirkung im Alten Reich und seiner Nachwirkung für den gegenwärtigen Hochadel in Deutschland. Der anspruchsvolle und zugleich sehr anschaulich gehaltene Vortrag bot eine glänzende Einführung in die geschichtlichen Grundlagen der angesprochenen Problematik und zeigte Lösungswege für eine Bewältigung in der Gegenwart auf.

Tag des offenen Denkmals 2015

Am Sonntag, den 13. September 2015 beteiligte sich auch der Bundesgerichtshof am Tag des offenen Denkmals und öffnete sein Gelände für Besucherinnen und Besucher. Über 1.000 interessierte Personen zählte das Rechtshistorische Museum an diesem Tag; zahlreiche unter ihnen haben die Führungen zur Dauerausstellung und zur Sonderausstellung „300 Jahre Recht und Gericht in Karlsruhe“ mitgemacht und verschiedene Lichtbildvorträge angehört. Auch der Büchertisch wurde gut frequentiert.

Frühjahrsvortrag 2015

Am Dienstag, den 24. März 2015 fand im Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek der Frühjahrsvortrag 2015 statt. Unser Mitglied Dr. Wilhelm Güde, Freiburg im Breisgau, sprach zu „Max Güde (1902-1984), ein deutsches Juristenleben im 20. Jahrhundert“. Auf Grundlage persönlicher Dokumente aus dem Familienbesitz schilderte unser Referent den Lebensweg seines Vaters. In dokumentarischen Ausschnitten aus Rundfunkansprachen und weiteren Aufzeichnungen kam auch Max Güde selbst zu Wort. Einen Schwerpunkte des Vortrags bildete Max Güdes Verhalten in der NS-Diktatur, seine Bedrückung über das Versagen der Justiz in jener Zeit, seine Bemühungen um die Aufarbeitung des NS-Unrechts und sein Beitrag zur Liberalisierung des politischen Strafrechts. Die vielen Zuhörer im Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek konnten einen eigenen Eindruck von einer großen Juristenpersönlichkeit gewinnen, die die Anfangsjahre des Bundesgerichtshofs und der Bundesanwaltschaft entscheidend mitgestaltete.

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